Freitag, 19. August 2011

Qua(r)k und Co.

Nun habe ich mal ein wenig die neuesten Entwicklungen und Reaktionen auf die neueste "Errungenschaft" auf Geocaching.com verfolgt und ein wenig "probiert" - aber es erst einmal gelassen, auch eine "Test-Challenge" zu erstellen. Davon gab es auch schon genug, denn es sind schon einige erstellt und kurz danach wieder archiviert worden!

Was sollen diese neuen "Virtuals" uns bringen? Warum wird auf einer Plattform, die damit wirbt die Menschen in die Natur zu bringen, so ein Unsinn ermöglicht? Warum wird nun unumwunden das bisher doch sehr gut funktionierende Reviewer-System ad acta gelegt? Jeder kann plötzlich irgendwelchen Quatsch und Blödsinn auf die Öffentlichkeit loslassen - und viele Leute folgen dem blindlings ...

Man nehme nur den "Kiss the frog", der schon in vielen Blogs und Foren ausgeschlachtet wurde! Was soll dieser Mist, dass man hier irgendein geschossenes Foto einstellt und das dann als "kleines Abenteuer" für Jedermann sichtbar als "Fund" erscheint? Ich habe an dieser "Challenge" das ganze mal ausprobiert - und danach das "Completed-Log" wieder gelöscht ...
... und irgendwie intuitiv habe ich mir für das Foto folgendes Bild aus dem www ausgesucht:


Hmmm, irgendwie finde ich diese Auswahl mittlerweile sehr sinnbildlich! Die Challenges haben in der aktuellen Form absolut nichts mit dem Sinn des Geocachens zu tun - und deshalb werde ich das Ganze nur passiv verfolgen!

Dass aktuell noch ein "Fund" bei mir angezeigt wird, liegt daran, dass ich bei der Challenge "Climb a tree" auch einen Eintrag hinterlassen habe - ich bin heute noch als bekennende Sissy ein wenig stolz auf die erste selbst erkletterte vertikale Leitplanke ... ;)
... aber den "Fund" kann ich nicht entfernen, da diese Challenge archiviert wurde - und das ist das nächste Problem: Wenn so eine Krücke mal ins Nirwana geschickt wurde sind plötzlich alle Einträge ebenso "Lost" und niemand (ggf. noch der Owner?) kann irgendwas sehen!

Letztlich könnte ich den Challenges ja noch etwas abgewinnen, wenn einige Dinge umgesetzt würden:

  • Es gibt wie bei jedem "normalen" Cache einen Review-Prozess - von mir aus abgespeckt, dass nur geprüft wird, ob die Aufgabe draußen auf der Spielwiese erfüllt werden muss
  • Es kann keine "unsinnige" Aufgabe gestellt werden - à la: "Stelle Dich als Clown verkleidet an jene Buche/Eiche/Ulme ... und jongliere mit drei Tellern ...
    ... oder die von GC.com vorgeschlagene Aufgabe einen Bobby am Buckingham Palace zum Lachen zu bringen - was für ein Unsinn!
  • Für Challenges gelten die gleichen Funktionen wie für jeden anderen Cache auch - vor allem, dass die Logfunktionalitäten identisch sind und man auch nach Archivierung noch auf das Listing und die Logs zugreifen kann
  • Challenge-"Caches" so modifiziert werden, dass sie wie alte Virtuals gewertet werden können - mit dem Unterschied, dass der Besuch "wasserdicht" dokumentiert werden muss
Es hat bereits viele Diskussionen und Blog-Einträge gegeben - und die meisten (oder alle?) haben den gleichen Tenor - und so kann ich mich diesen Aussagen nur anschließen! Was als die "Wiedergeburt" der Virtuals mit klareren Logbedingungen angekündigt wurde ist nun mit der Einführung der "Challenges" zu einem der größten Diskussionsthemen auf GC.com ausgeartet, die ich bisher kannte. Groundspeak hat sich damit ein glasklares Eigentor geschossen - und macht mit den Reaktionen von Jeremy auf die ersten (vielen) konstruktiven Kritiken noch ein "Spiel ohne Abwehr, Mittelfeld, Sturm und Torwart" daraus!!!

Sehr schade - aber ich hoffe, dass da möglichst bald eine Einsicht entsteht und die Community nicht weiter mit Ignoranz und Egoismus begegnet wird! Klar will Groundspeak Geld verdienen - aber bitte nicht, indem man die Mehrheit der Mitglieder in den Allerwertesten tritt ...

Dienstag, 16. August 2011

Lost in MV - Ein geniales Mega-Event

Nun sind einige Tage ins Land gezogen, die Fotos sortiert, die Urlaubserinnerungen eingeordnet - nun wird es mal Zeit ein wenig dieses wirklich tolle Event Revue passieren zu lassen!

Schon seit Monaten war die Vorfreude groß und der Tag des Mega-Events "Lost in MV" wurde herbeigesehnt. Für uns war klar, dass der Besuch nur am Samstag auf der Reise von Rügen nach Hause stattfinden kann - aber das hat für bleibende Erinnerungen völlig ausgereicht!

Neben einer wirklich (fast) perfekten Organisation von der Einweisung über die Ausgabe der Event-Unterlagen bis hin zur Einweisung auf dem Parkplatz war das riesige und fantastische Gelände ein toller Rahmen für ein Mega-Event! Beeindruckend was hier für Gebäude stehen und vor sich "hingammeln" - da möchte man mal mehrere Tage auf diesem "Spielplatz für LP-Freaks" stöbern und alles noch näher betrachten als es in der kurzen Zeit möglich war!

Klasse auch, was die Mitglieder des Technikverein Pütnitz e.V. so an Mitmach-Aktionen angeboten haben. Da konnte ich es mir auch nicht nehmen lassen einmal mit dem BMP-Panzer durch den Schlamm zu brettern ... :D Zwei meiner Mädels vergnügten sich derweil in einem Truppen-Unimog auf der Piste mit den mega-steilen Auf- und Abfahrten! Die beiden wurden ordentlich durchgeschüttelt ...

Das Gelände war so riesig, dass man die große Anzahl von angemeldeten Teilnehmern gar nicht bemerkte - es "verlief" sich alles ein wenig und man hatte mega viel Platz! Das war im Vergleich zu "Projekt *G*A*M*E*" in Bremen für uns ein klarer Vorteil - und man traf doch irgendwann irgendwo viele Bekannte und konnte ein wenig klönen.

Die Aktionen, die wir mitbekamen, waren alle gut vorbereitet und sehr gut betreut - und auch für die Kiddies wurde eine Menge auf die Beine gestellt! So kann man gut behaupten, dass einem nicht wirklich langweilig wurde!!!

Wir waren leider terminlich noch eingespannt, sodass wir am Nachmittag bereits wieder abreisten. So "entging" uns das große Unwetter, das das Gelände in eine Seenlandschaft verwandelt hat - wir waren ganz froh, dass wir da im trockenen Auto saßen ...
... allerdings waren wir schon etwas traurig, dass aufgrund der vorangegangenen heftigen Regenfälle der "Lost-Wald" derart aufgeweicht und überschwemmt wurde, dass an ein Suchen eigentlich nicht zu denken war! Einige haben es ja doch getan und ein paar Tage nach dem Event-Wochenende scheint es dort ja auch wieder ein wenig trockener geworden zu sein.

Auf diesem Wege bedanken wir uns bei dem gesamten Orga-Team und den "Komplizen" für eine sehr gelungene Aktion bei "Lost in MV"!!! Wir hatten sehr viel Spaß und würden bei einer Wiederholung gern wieder dabei sein - ggf. dann auch mit Übernachtung im "Lost-Camp"!

Hier noch ein paar kleine Eindrücke, die wir gesammelt haben: 





Es war einfach super genial bei ...

..:: Lost in MV ::..

Freitag, 15. Juli 2011

Der Dosenklau geht weiter ...

... und da kann einem richtig die Hutschnur hochgehen!!!

Nachdem vor einiger Zeit bereits bei mir einige Geocaches exkl. Logbuch (diese wurden an Ort und Stelle belassen!) geklaut wurden, musste ich dieses "Phänomen" nun leider auch an zwei anderen Orten registrieren!

Auf einer Cachetour in der neuen Heimat von motte1966 wurde von 7 Caches von ihm nur eine Dose gefunden - bei der Genialität der Tarnung seiner Caches ist das manchmal gar nicht so verwunderlich! Und so war zwar ein gewisser Zweifel vorhanden, aber ich war mir ja bewusst, dass es schnell mal passieren kann, dass man einen "motte-Cache" mal nicht findet ...

Doch irgendwie war ich neugierig und schaute noch einmal auf die kleine Serie von motte1966 und musste auf der Karte folgendes registrieren:


Ein Cache fehlte plötzlich komplett, wurde also archiviert, und die anderen fünf Caches sind aktuell alle deaktiviert. Da muss man ja mal genauer nachschauen und siehe da - Motte ist erneut einem Saboteur zum Opfer gefallen:


Wie unsozial muss man sein, nicht nur dem Owner seine klasse Arbeiten zu zerstören oder zu entwenden? Es ist ja bereits das zweite Gebiet, in dem motte1966 diese Erfahrung erleiden muss! Auch die Sucher freuen sich auf eine herausfordernde Cachesuche, die es im Regelfall bei diesem Owner ist - und müssen dann frustriert das Feld wieder verlassen!
Ich weiß nicht, was ich tun würde, wenn ich so eine linke Bazille inflagranti bei solch einer Tat erwischen würde ...

Aber auch andere Gegenden werden rabiat abgeräumt und nette Dosen reihenweise gestohlen! Dieser weitere Fall, der mir heute aufgefallen ist, hat mich auch veranlasst, diesen Post zu erstellen. Auch hier hat ein Owner fast sämtliche Dosen durch Diebstahl verloren - und es ist sehr unwahrscheinlich, dass es ein Muggel gewesen ist!


Ich habe keine Ahnung, was diese Idioten antreibt und Eigentum anderer Geocacher unter den Nagel reißen lässt. Es ist einfach eine Unsitte und Schweinerei, einem Owner mit solchen Aktionen das Leben schwer zu machen und dem suchenden Geocacher den Spaß zu vermiesen!!! Hoffentlich nimmt das nicht noch weiter Oberhand - dann dürfte irgendwann der Spaß bei allen Beteiligten vorbei sein ...
... selbst bei den Saboteuren; hätten sie dann ja keine Objekte mehr, die sie stehlen könnten!!!

Groundspeak goes quality?

Im aktuellen Newsletter von Groundspeak wird das Thema "Dosenqualität" auf's Cacher-Tablett gehoben! Wie ich finde ein richtiger Ansatz und in Teilen ein wichtiges Thema.

Neben dem allgemeinen Aufruf an die Geocaching-Community, auf die Qualität bei der Cachelegung zu achten, werden Hinweise aufgeführt, die Geocachern helfen sollen zu beurteilen, wie man eine möglichst hohe Qualität bei einem Geocache erreicht.

In meinen Augen gut gedacht aber doch eher schlecht gemacht, ...
... denn bereits der erste Punkt in der Aufzählung kann und wird kontrovers diskutiert werden! Die allgemeine Meinung ist doch, dass es notwendig ist etwa 100 - eher noch mehr - Geocaches gefunden zu haben, um erkennen zu können was in der Community ankommt bzw. zu einem "guten" Geocache gehört! 

Hier mal ungefiltert die Hinweise von Groundspeak:
  • Find many caches before hiding one of your own. This will show you how vastly different geocaches can be. We suggest finding at least 20-25.

  • Think about your favorite geocaches and why you enjoyed them so much. Was it the location? The container? The story on the cache page? Try to replicate the elements that you enjoyed while adding some of your own creativity.
  • Make sure that the geocache container is waterproof and will survive the elements. It is better to use a sealed container rather than a plastic bag.
  • Maintain your geocache. This means replacing the logbook when it is full, checking on the cache every so often to see that it's still doing well and responding quickly to "needs maintenance" logs.
Den zweiten Punkt kann ich unterschreiben! Auch wenn die Geschmäcker verschieden sind, sollte jeder Cacher mindestens daran denken, was ihr/ihm Spaß bei der Suche bereitet hat. Und toll wäre es dann natürlich noch, wenn man ein wenig über den "Tellerrand" hinaus schaut und versucht, der Community "gerecht zu werden".

Auch die letzten beiden Punkte sind wichtig und sollten eher als Selbstverständlichkeit betrachtet werden - auch wenn ich weiß, dass manchmal ein anderer Behälter gewählt werden "muss".

Aber in der Aufzählung fehlen noch wichtige Punkte! Sinnvoll wären auch Hinweise, dass es hilfreich ist sich für die erste(n) Cachelegung(en) Hilfe von erfahreneren Geocachern zu holen bzw. die Legung gemeinsam zu machen. Oder dass es zu einem "Qualitätscache" gehört, dass ein ordentliches Listing erstellt wird, Attribute gesetzt werden, die D- und T-Wertung richtig eingestuft wird, ein sinnvoller Hint nützlich ist und und und ...

Natürlich kann man so viele Informationen nicht in einem kurzen Newsletter verpacken - aber dann hätte man das Thema vielleicht nicht bringen sollen! Auf der anderen Seite finde ich es schon recht positiv, dass Groundspeak sich dieses Themas endlich mal annimmt!

Mir ist bewusst, dass es noch viele andere Meinungen und Definitionen zu "Qualitäts-Caches" gibt - aber es ist unmöglich das komplette Spektrum abzubilden. Genannte Ausführungen stellen in meinen Augen das Mindestmaß zu einem vernünftigen Cache dar.


Favoritenpunkte und die versteckte Werbung
Ein weiteres Themenfeld im Newsletter sind die Favoritenpunkte.

Ein gutes Indiz für einen Qualitätscache ist sicher der Blick auf die Favoritenpunkte! Klar hat Groundspeak diese auch eingeführt um dem Ruf nach einer Beurteilung der Qualität von Geocaches Rechnung zu tragen - und weil sie in "Konkurrenz" z.B. mit GCVote gestanden haben.

Natürlich hat ein Geocacher die Möglichkeit sich die "guten" Geocaches anhand der Favoritenpunkte rauszupicken ...
... jedoch wird dieses Thema hier nun auch geschickt verpackt in einer Werbung für die Mitgliedschaft als "Premium Member"! Denn nur dann hat man ja auch die Möglichkeit, selbst Favoritenpunkte zu vergeben und - vielleicht entscheidender - die Geocaches bereits über die Pocket Queries nach Geocaches mit Favoritenpunkten zu filtern!

Insofern kann man diesen Punkt als geschickten Schachzug seitens Groundspeak sehen, noch mehr zahlende Mitglieder für das Unternehmen zu gewinnen. Aber kann man Groundspeak diese Werbung verdenken?
Ich persönlich nutze die Vorteile als "Premium Member" schon lange und empfinde diese für mich als sehr hilfreich! Und letztlich muss jeder für sich entscheiden, ob die ca. 25 EUR Investition im Jahr es einem wert sind!

Donnerstag, 14. Juli 2011

Das macht Lust auf mehr!

3 1/2 Wochen sind es noch - dann steigt das Mega-Event in Mecklenburg-Vorpommern! Und die Orga ist akribisch dabei, dieses Event vorzubereiten!



Aktuell könnt Ihr Euch auf der Hompage einen kurzen Film über die Generalprobe anschauen, der wirklich Lust auf mehr macht!!! Und wir freuen uns schon diebisch auf den 06.08. ... Aber seht selbst ...

Freitag, 1. Juli 2011

Es lebe das Eldorado der Geocacher!!!

Wie herrlich! Einfach toll und genial - und dazu noch absolut sehenswert! Das ist es - darauf haben wir lange Jahre hingearbeitet ...
... und auch gewartet!!!
Dieses Jahr geht als das "Beste" der Geocaching-Geschichte ein! Und viele sehr intelligente, gewitzte, kreative, wortgewandte und sogar trickreiche Owner machen uns unser simples, bescheidenes, wenig ideenreiches und fades Hobby zur absoluten Reizüberflutung!!! Was sage ich kleiner Wicht ...
... es ist einfach eines alten Hasen nicht würdig, diese geniale Arbeiten der "Geocacher anno 2011" überhaupt erst zu suchen!!!

Da werden richtig schöne Listings veröffentlicht mit tollen Informationen zu den Orten, an denen die geheimen Verstecke zu finden sind. Hier nur ein paar Beispiele in Bildform:








Aber das wäre ja nicht das Schönste an diesem schönen Hobby, wenn nicht auch diese Caches vernünftig geachtet und mit der tollen Umgebung und die raffinierten Verstecken entsprechend gewürdigt würden! Diese Caches müssen einfach grandios sein, denn diese Logs sagen mehr als tausend Worte:

Das muss ein toller Platz sein!!!
 
Wohl ein sehr gerissenes Versteck!!!
Da sind die "alten Hasen" einfach ehrfürchtig geworden!




Aktuell kann man echt schwindelig werden bei der großen Kreativität und der Versteckgenialität der neuen Geocacher - da machen sie den alten Hasen absolut etwas vor!!! Man traut sich kaum noch vor dir Tür zur Suche der neuen Caches - man ist es ja überhaupt nicht "wert", dieser Qualitätsware einen Besuch abzustatten!!!

Außerdem ist man ja dem neuen Deutsch nach der jüngsten Rechtschreibreform überhaupt nicht mehr gewachsen und fühlt sich als minderbemitteltes Objekt auf dem Abstellgleis! Nee, das kann man sich nicht antun und muss einfach der neuen Elite die Anerkenntnis zuteil werden, dass man es nicht wert ist, deren tolle Caches überhaupt auf 50m zu nähern!!!

Insofern werde ich ab sofort meine Wenigkeit ganz kleinlaut zurück ziehen und mich mit der belanglosen und faden alten Sch**** aus vergangenen Zeiten zufrieden geben - diese einfachen Caches sind ja auch einfallslos, schlecht eingemessen und völlig easy zu finden!!!

Ach so: Falls Euch ähnliche Genialitäten aus der heutigen Zeit des Geocachens über den Weg laufen, postet gern einen Kommentar - ob Ihr das Kleinod beim Namen nennen wollt, ist Euch selbst überlassen; meine Wenigkeit musste die o.g. Beispiele anonymisieren - wer bin ich auch schon ...

Montag, 27. Juni 2011

Radfahren und Geocaching

Scheinbar geht der Trend aktuell - zumindest hier im Norden - hin zu Cacherunden, die wunderbar mit dem Fahrrad abgeradelt werden können! Eine sehr reizvolle Kombination, da man abseits vom "Trubel" des Autoverkehrs in der Natur radelt und nebenher dem Hobby nachgehen kann!

Derzeit ist ein wahres Eldorado für Cacheserien, die man radelnderweise erkunden kann, die Gegend rund um Winsen/Luhe!
  • Begonnen hat es dort mit einer tollen Serie, die man sowohl mit dem Fahrrad als auch mit dem Auto absolvieren kann: ...Das Kartenspiel von Mogadil - eine Serie mit 52 Tradis und 13 Mysteries, die man aus den einzelnen Tradis ermitteln kann.
  • Wenn man dann noch nicht genug hat, kann man die zweite Serie von Mogadil abstrampeln: ...Das Kreuzworträtzel! Mir hat sich bis heute zwar nicht erschlossen, was das "z" im Namen soll, aber die Serie ist (eigentlich) am besten nur mit dem Fahrrad zu machen!
  • Und nun gibt es aktuell "Nachwuchs": Zunächst kam die nette Serie "Luh-Doku", die in Luhdorf südlich von Winsen/Luhe startet - und ganz nette Verstecke aufweist.
  • Die letzte Serie, die nun mit insgesamt 104 Caches (4 Bonus-Caches) aufwartet, ist die Serie "Hidoku"! Hier ist es insgesamt aber doch teilweise etwas "nervig" die PETlinge aus den "umgepflügten" GZs zu befreien ...
Letzte beide Serien sind von KSKMagic und die Erstellung hat sicher viel Arbeit bereitet! Jedoch ist es leider auch so, dass die Caches fast ausnahmslos aus Micros bestehen und somit die Suche zu einem kleinen Glücksspiel geraten kann! Denn es gibt so gut wie keine Hints und dementsprechend sieht die Umgebung der Verstecke auch aus! Die Grobmotoriker und Baumwurzel-Moos-und-Erde-Aufkratzer werden leider immer mehr!

Aber trotzdem ist dieser "Trend" in meinen Augen nicht nur verständlich - die Autorouten werden scheinbar immer rarer ...
... sondern sind eine schöne Möglichkeit, sich nicht einfach nur im Auto von Cache zu Cache zu bewegen! Es ist doch viel schöner sich auf dem Fahrrad in der Natur zu bewegen und diese dabei "aufzusaugen"! Mir und meiner Bärenfamilie macht diese Art der Cachesuche jedenfalls insgesamt recht viel Spaß!

Aus diesem Grund habe ich übrigens auch meine "Tour de Rosengarten" gelegt - OK, relativ unspektakulär mit "nur" 20 Tradis und 5 aufbauenden Bonus-Caches - aber die Resonanz ist trotzdem positiv! Und das trotz der doch etwas anspruchsvolleren Strecke in den Ausläufern der Harburger Berge.

Aber es gibt dazu noch weitere sicher schöne Fahrradtouren - und da scheint Niedersachsen langsam ziemlich führend zu werden! Das liegt sicher auch daran, dass wir eher flaches Gelände haben!!!
Weitere Beispiele für Fahrradstrecken:
Es gibt sicher noch so einige kleine und große Fahrradtouren mit reichlich "Potenzial" - wenn Ihr etwas entdeckt, schreibt es gern in die Kommentare! Ich ergänze dann gern die Liste und Ihr habt weiteres Potential für entspannte Fahrradtouren!!!

Freitag, 17. Juni 2011

Cachelegung im Jahre 2011

Es ist schon wieder passiert - ein Cache ist erst ein paar Tage alt und schon wieder vom Reviewer dicht gemacht! Warum? Nun, eine einfache Erklärung wäre, dass es einen kleinen Fehler beim Einmessen oder anderer "Grundregeln" gegeben hätte ...
... aber hier ist mal wieder so ein zweifelhafter Account am Werk, der eine Grundschulklasse, eine Pfadfindertruppe oder eine ähnliche "Instutition" repräsentiert!

Der Cache soll an einer Fischerhütte liegen - aber wird nicht mittels Koordinaten gefunden, sondern weil die ersten drei eben diese Hütte kennen!  Aber eine Reaktion erfolgt auf die Hinweise der Cacher (natürlich) nicht!

Der Cache wurde sogar von den Versteckern zunächst selbst als gefunden geloggt - und zudem werden andere Caches gleich vier Mal als gefunden geloggt! Und dann nahm das Ganze einen unheilvollen Verlauf!

Die ursprünglichen gelisteten Koordinaten scheinen "Fake" gewesen zu sein, denn plötzlich kam ein Update der Koordinaten um satte 759,3 Meter!!!
Warum der Reviewer mit den neuen Koordinaten zunächst zufrieden war erschließt sich mir allerdings nicht - denn plötzlich gab es ein Abstandproblem mit ca. 15 Caches!!! *HÄH?*
Klar, dass das Listing erstmal dicht gemacht wurde - aber es tut sich nichts!!! War auch nicht zu erwarten ...

Müssen wir in Zukunft häufiger solche "Projektcaches" erwarten? Ich fürchte "Ja"!!! Können wir irgendwas dagegen tun? Ich fürchte "Nein"!!! Der Einzelne könnte solche Caches einfach ignorieren - aber von irgend jemandem wird der Cache dann trotzdem gemacht und der Punkt mitgenommen ... und es gibt keinen Grund, solch ein Listing dicht zu machen!!!

Eine Hoffnung bleibt zumindest: Solch ein Account wird wahrscheinlich nur einmalig für eine Freizeit oder ähnlichem angelegt - und anschließend ist dann (hoffentlich) Ruhe!!!!!


Edit: Nun ist das Listing komplett vom Server von Groundspeak gelöscht worden ... :D ... daher sämtliche Links wieder entfernt!!!

Dienstag, 14. Juni 2011

Cachen im Ausland - England

Ein wenig her ist die Tour nun zwar schon, aber einen Erfahrungsbericht ist sie allemal wert!

Am 28./29.05.2011 ging es im Geo Xpress Hamburg zu einer Cachetour in den Süden von London - genauer gesagt in das Gebiet West Sussex, Surrey und Hampshire. Das liegt um den Flughafen London-Gatwick und ist eine eher ruhige, ländliche Gegend! Das war unser Glück, aber andererseits auch Pech - doch dazu später mehr ...

Eine Truppe von 12 Cachern buchte einen Flug nach London-Gatwick und dort Mietwagen für die Cachetour. Im Vorwege waren die Planungen Hauptthema und so wurden die Caches immer wieder auf Aktualität geprüft und mit der GSAK-Datenbank abgeglichen. Es sollte ja nicht an uns vorbeigehen, wenn eine größere Serie doch plötzlich archiviert werden würde ...
... und dann war der Tag des Abfluges gekommen! Dieses Ereignis wurde mit anderen Hamburgern und sogar einem Cacher aus Südafrika, der an dem Tag auch einen Flug ab Hamburg hatte, gebührend "gefeiert"! Und so kam noch mal ordentlich Reisegepäck hinzu - insgesamt 54 Reisende wollten nach London mitgenommen werden ...


Nach dem Check-In fing ein kleines "Drama" an: Unser Flieger hatte etwa 30 Minuten Verspätung - und wir hatten ein "Welcome-Event" in der Nähe von Gatwick gelistet. 'Hoffentlich klappt dort alles mit den Mietwagen', waren unsere Gedanken - schließlich waren diese per Internet bereits reserviert und bezahlt!
Doch dort kam es erst richtig dicke! Sämtliche Daten mussten erneut in den Computer gehackt werden, der Abgleich dauerte ewig, die Dame konnte die Mailadressen nicht "verstehen" und nach einer gefühlten Stunde präsentierte man uns das Auto für die erste Vierertruppe:

 
Mercedes 550 SL AMG

Damit dauerte es wieder wegen der Umbuchung auf ein anderes Fahrzeug - denn den Kofferraum brauchten wir für das Gepäck ...

Mit über einer Stunde Verspätung trafen wir damit erst beim geplanten Event ein - und selbstverständlich standen wir alleine dort! Sorry an alle, die die Cacher aus "Good Old Germany" einmal treffen wollten! So hieß es jedoch für uns: Wir mussten auf der Tour ausreichend Small- und Regular-Caches finden, damit die 54 Coins und TBs ein neues Zwischenziel finden konnten! Aber das klappte wunderbar - nur die Administration war schon etwas aufwändig!


Die Gegend hat uns sehr schnell in den Bann gezogen - herrliche Landschaften, Cottages, schmale Straßen und eine urige Gemütlichkeit zeichnet die Gegend aus, in der wir unterwegs waren! Die Straßen säumten zeitweise mannshohe (und höhere) Hecken und Steinmauern und teilweise waren sie so schmal, dass wir darüber nachdachten, die Seitenspiegel einzuklappen ...
... apropos Straßen: Obwohl erfahrene Autofahrer hier unterwegs waren, konnten wir uns nicht so wirklich an das "Linksfahren" gewöhnen (hier klappt das rasanter ...) - zumal der subjektive Eindruck der Abmessungen des Autos sehr täuscht! So hatten wir nach den ersten knapp zwei Stunden bereits eine lange Zwangspause! Das Auffahren auf den Gehweg an einer Ausfahrt klappte nicht wie gewollt und so krachte das linke Vorderrad dermaßen stark gegen den Kantstein, dass der Reifenmantel einen ca. 20cm langen Riss hatte!!!


Wir hätten ja auch das Notrad aufziehen können - jedoch haben wir lieber den Reparaturservice in Anspruch genommen. Man weiß ja nie! Jedoch hat der sehr freundliche Mitarbeiter uns 100%ig versichert, dass es kein Problem ist - also haben wir auch die Felge des Notrads im Laufe der weiteren Tour ruiniert ... *upps*


Nun denn - es konnte weiter gehen und so entstand doch noch eine spannende und erfolgreiche Tour, auf der wir viele schöne Ecken in United Kingdom erkunden durften! Es hat uns sehr viel Spaß gemacht - es war allerdings auch keine herausragende Erfahrung!

Das lag daran, dass die Caches doch eher simpel und klassisch versteckt waren und wir im Nachhinein bei kaum einem Cache behaupten können: "Wow, das ist ja eine klasse Dose!" Oder: "Hey, geniale Bastelarbeit!" Da haben wir in unseren Gefilden schon prägendere Erlebnisse gehabt! Aber das bedeutet ja nicht, dass es den "Aha-Effekt" nicht auch in England gibt!

Erfolgreich war die Tour allemal und zum Abschluss konnten wir noch ein wenig dem aktuellen "Trend" der Challenge-Caches folgen - in unserem Gebiet lagen 10 davon, von denen wir mangels Zeit allerdings nur drei geloggt haben ...
... aber an die erinnert man sich dann schon eher mal ... ;-)

Zum Abschluss des England-Besuches stand ein "Goodbye-Event" wieder in der Nähe des Flughafens auf dem Programm - und dieses Mal waren wir überpünktlich!!! Wir durften ja die Engländer nicht noch einmal enttäuschen! Ein paar nette Gespräche entwickelten sich und wir konnten auch hier eine gewisse natürliche, ungekünstelte Freundlichkeit feststellen! Das wiederum war ein prägendes Erlebnis: Egal wo man war, es begegneten uns immer Menschen, die die Begriffe "Service" und "Freundlichkeit" lebten! Das war eine richtig schöne Erfahrung zur eher tristen und muffeligen "Service-Wüste Deutschland"!!!

Nach dem Rückflug bei bestem Wetter ...

Die Themse
... wurden wir in Hamburg mit einer riesigen Überraschung wieder zurück erwartet - es hat mir und sicher auch den anderen erst einmal die Sprache verschlagen!!! Daher auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön an BanjoHH und Henny von alice92!!! Das war eine grandiose Begrüßung!!!


Viele Klönschnacks wurden geführt und Erfahrungsberichte gegeben und die Gäste waren sehr interessiert und stellten Fragen über Fragen! So wurde die Ankunft in Hamburg noch zu einem richtig schönen Event-Erlebnis ...
... und nach diesen letzten tollen Eindrücken ging es glücklich, zufrieden und um viele Erfahrungen reicher wieder nach Hause! Diese Tour hat sich in allen Belangen total gelohnt!!!

Daher an dieser Stelle an alle Reisenden vom Team "Geo Xpress Hamburg" ein herzliches Dankeschön für ein schönes, auf- und anregendes, erfolgreiches sowie äußerst lustiges Wochenende in den schönen Gegenden südlich von London!!!

Mittwoch, 1. Juni 2011

Berühmtheiten trifft man überall ...

Da ist man auf einer PowerTour in der Nähe von London unterwegs - und dann läuft dem "Geo Xpress Hamburg" doch eine Hamburger Berühmtheit über den Weg:


Ein kleiner Erfahrungsbericht von der Tour folgt dann auch noch in Kürze ...