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Dienstag, 25. Februar 2014

Die Landesforsten Niedersachsen stellen klar ...

... unter welchen Voraussetzungen es Cacheownern gestattet ist, in den Wäldern Niedersachsens Caches zu legen. Und nicht nur das: Sie heißen uns Geocacher herzlich Willkommen in einer der schönsten "Spielwiesen" unseres Hobbies!

Auf der offiziellen Homepage werden dazu Grundlagen beschrieben, wie ein Cache im Wald im Allgemeinen und in einem Naturschutzgebiet (Stichwort: Wegegebot!) im Speziellen versteckt sein muss, damit die Försterschaft mit den Dosen in ihrem Revier klar kommen und unsere Objekte der Begierde auch ohne offizielle Erlaubnis dort auch akzeptieren.

Für mich ist das mal eins der ersten Signale, dass die vergangenen Treffen und Gespräche zwischen Cachern und Förstern bei Letztgenannten ein Umdenken bzw. eine Klarstellung gebracht hat, unter welchen Umständen sie mit uns Waldbesuchern "leben können".

Hier sollen einmal einige der aus meiner Sicht wichtigsten Passagen aus der Übersicht der Landesforsten genannt werden:
Als Geocacher sind Sie uns willkommen, der Wald ist für Ihr Hobby ein attraktives Terrain. Sie dürfen ihn für ihr Hobby nutzen, wie auch Wanderer, Jogger, Radfahrerinnen und andere Erholungssuchende. Bitte respektieren Sie dabei die Natur und helfen Sie, den Wald als Lebens- und Wirtschaftsraum zu schützen und zu erhalten.
Diese Einleitung tut schon mal sehr gut - ein positives Willkommen, bei dem man merkt, dass die Geocacher auf einer Höhe gesehen werden wie alle anderen Waldbesucher! In der Vergangenheit gab es da schon eher "Hetze" gegen uns, obwohl wir im Regelfall nicht mehr Schaden anrichten als die anderen genannten Erholungssuchenden!
In den Niedersächsischen Landesforsten ist naturverträgliches Geocaching zu Erholungszwecken grundsätzlich dann erlaubt, wenn
  • es sich nicht um gewerbliche oder organisierte Veranstaltungen handelt,
  • keine Konflikte mit anderen Nutzern entstehen (z.B. erhebliche Belästigung von anderen Erholungssuchenden, Jagdpächtern oder Jagderlaubnisscheininhabern),
  • keine Rechtsverstöße gegen das Naturschutzrecht vorliegen (Stichworte Brut- und Setzzeit, Wegebote in NSGs und Naturwäldern),
  • dabei keine spürbaren Beschädigungen an Bäumen etc. entstehen.
Diese Konkretisierung ist noch positiver zu sehen, da hier schon mal eine erste Erläuterung erfolgt, was seitens der Försterschaft als naturverträgliches Geocaching verstanden wird. So können potentielle Owner oder auch Owner von bereits ausgelegte Caches gleich grob einschätzen, ob das gewählte oder zukünftige Versteck den Richtlinien Stand halten kann.

Naturschutzaspekte

  • Immer klären, ob ein vorhandener oder geplanter Cache sich in einem Schutzgebiet befindet! (www.geodienste.bfn.de/Schutzgebiete)
  • Die Owner sollten im Listing gut sichtbar auf die Lage im Naturschutzgebiet oder Naturwald (vollständig aus der Nutzung genommene und der natürlichen Entwicklung überlassene Wälder) insbesondere das Wegegebot hinweisen.
  • Caches in Naturschutzgebieten und Naturwäldern sollten grundsätzlich vermieden werden. Im Ausnahmefall dürfen Caches nur unmittelbar am Weg versteckt werden; generelles Wegegebot!
  • Der Schutz wildlebender Tier- und Pflanzenarten, ihrer Lebensstätten und Biotope muss auch außerhalb der Schutzgebiete berücksichtigt werden
Diese Übersicht - und die folgenden Detaillierungen auf der Homepage - ist besonders hilfreich, da hier fundiert und beispielhaft dargestellt wird, wann ein Cacheversteck den Naturschutzaspekten gerecht wird und wann nicht. An diese Regelungen sollten sich Cacheowner in den niedersächsischen Wäldern unbedingt halten, damit es nicht zu Konflikten kommt!

Schön ist, dass auch darauf eingegangen wird, welche Art von Caches nicht in Ordnung sind - denn das stellt zum einen klar, weshalb Nägel im Baum *) nichts verloren haben - zum anderen haben wir Cacheowner damit eine gewisse Grundlage zur Entscheidung, ob ein gewisser Cache auch in Ordnung ist.

Regeln für die Installation von Caches

Für das Verstecken, die Installation und das Aufsuchen von Caches oder den Zwischenstationen gilt:
  • Keine Nägel in Bäume eingeschlagen (dies führt zu Holzverfärbungen).
  • Keine einschnürenden Seile, Drähte, Verstrebungen etc. an Bäumen verwenden (Vitalitätsverluste).
  • Keine Nutzung von Steigeisen, Haken u.ä.
  • Grundsätzlich sollten nur naturverträgliche Materialen verwendet werden.
Werden Caches archiviert bzw. aufgegeben, sind Behälter und/oder Zwischenstationen vom Owner vollständig zu entfernen.

Mit diesen Informationen haben wir Cacher eine wunderbare Grundlage und können nach einigen Monaten und Jahren mit einigen Konflikten nun dankbar sein, dass die Försterschaft ihrerseits mit diesen Informationen uns einen schönen Leitfaden zum Verstecken von Caches in niedersächsischen Wäldern an die Hand gegeben hat!

Denn folgend kommt noch eine nicht alltägliche "Freigabe", Caches im Forst in Niedersachsen zu verstecken ohne vorherige Erlaubnis des zuständigen Forstamtsleiters, wenn die vorgegebenen Versteckregeln eingehalten werden:
Unter Beachtung der o.a. Hinweise bedarf es keiner formellen Genehmigung oder Erlaubnis durch die jeweils zuständigen Forstämter der Niedersächsischen Landesforsten. Sollte es Zweifel geben, ob Caches diesen Hinweisen entsprechen oder sie sich überhaupt im Niedersächsischen Landeswald bewegen, können die Karten der jeweiligen Forstämter eine Orientierung geben. Sollten weitere Fragen bestehen, können Sie dort auch nach Klick auf das jeweilige Forstamt in der Karte die jeweiligen Kontaktadressen erfahren.
Andere Grundeigentümer können den Ausführungsbestimmungen_zum_NWaldLG folgend das Anlegen von Caches von ihrer Zustimmung in jedem Einzelfall abhängig machen.
Im Gegensatz zu dieser grundsätzlichen Erlaubnis in den Niedersächsischen Landesforsten werden solche Caches, deren Errichtung oder deren Aufsuchen z.B. die dauerhafte Zerstörung der Bodenvegetation infolge einer Pfadeinrichtung, die Verletzungen an Bäumen hervorrufen oder die Verstöße gegen gesetzliche Bestimmungen zur Folge haben zu einer unzumutbaren Belastung des Grundeigentümers und der Natur und deshalb nicht geduldet.
Nun ist es an uns, die gestellten Regeln und Grenzen unbedingt einzuhalten, damit es nicht erneut zu Konflikten und Problemen mit der Försterschaft kommt! Jeder Owner hat mit den Informationen auf der Homepage eine Möglichkeit, seine eigenen Caches auf die Naturverträglichkeit zu überprüfen. 

Macht dieses bitte einmal!!!


*) Die vielerorts verbreitete Annahme, dass damit das Wachstum der Bäume behindert wird, scheint hiermit wiederlegt zu sein. Letztlich geht es um Forstwirtschaft - und die Landesforsten verdienen ihr Geld (auch) mit dem Verkauf von Holz. Und verfärbtes Holz u.a. durch Nägel in Bäumen würde den Ertrag nicht unerheblich reduzieren!


Freitag, 17. Juni 2011

Cachelegung im Jahre 2011

Es ist schon wieder passiert - ein Cache ist erst ein paar Tage alt und schon wieder vom Reviewer dicht gemacht! Warum? Nun, eine einfache Erklärung wäre, dass es einen kleinen Fehler beim Einmessen oder anderer "Grundregeln" gegeben hätte ...
... aber hier ist mal wieder so ein zweifelhafter Account am Werk, der eine Grundschulklasse, eine Pfadfindertruppe oder eine ähnliche "Instutition" repräsentiert!

Der Cache soll an einer Fischerhütte liegen - aber wird nicht mittels Koordinaten gefunden, sondern weil die ersten drei eben diese Hütte kennen!  Aber eine Reaktion erfolgt auf die Hinweise der Cacher (natürlich) nicht!

Der Cache wurde sogar von den Versteckern zunächst selbst als gefunden geloggt - und zudem werden andere Caches gleich vier Mal als gefunden geloggt! Und dann nahm das Ganze einen unheilvollen Verlauf!

Die ursprünglichen gelisteten Koordinaten scheinen "Fake" gewesen zu sein, denn plötzlich kam ein Update der Koordinaten um satte 759,3 Meter!!!
Warum der Reviewer mit den neuen Koordinaten zunächst zufrieden war erschließt sich mir allerdings nicht - denn plötzlich gab es ein Abstandproblem mit ca. 15 Caches!!! *HÄH?*
Klar, dass das Listing erstmal dicht gemacht wurde - aber es tut sich nichts!!! War auch nicht zu erwarten ...

Müssen wir in Zukunft häufiger solche "Projektcaches" erwarten? Ich fürchte "Ja"!!! Können wir irgendwas dagegen tun? Ich fürchte "Nein"!!! Der Einzelne könnte solche Caches einfach ignorieren - aber von irgend jemandem wird der Cache dann trotzdem gemacht und der Punkt mitgenommen ... und es gibt keinen Grund, solch ein Listing dicht zu machen!!!

Eine Hoffnung bleibt zumindest: Solch ein Account wird wahrscheinlich nur einmalig für eine Freizeit oder ähnlichem angelegt - und anschließend ist dann (hoffentlich) Ruhe!!!!!


Edit: Nun ist das Listing komplett vom Server von Groundspeak gelöscht worden ... :D ... daher sämtliche Links wieder entfernt!!!

Dienstag, 7. Dezember 2010

Übersinnliche Fähigkeiten?

Hach, was haben wir schon gemeckert über Cacher, die T5-Kletter-Caches mit Worten wie "Die Dose hing zu hoch, aber gesehen habe ich sie! Also logge ich den jetzt als Found ..."! geloggt haben. Ist ja auch normal, dass man da sagt, dass es nicht den Logbedingungen entspricht - denn es wurde ja nicht erwähnt, dass der Cache geloggt wurde ...

... doch nun kommen Cacher mit übersinnlichen Fähigkeiten!!! Gegen die wird man sich sicher nicht schützen können und kann die Dose noch so hoch aufhängen - geloggt wird die Dose auf jeden Fall, denn: Gugg hier:





Das muss ein wahres Naturwunder sein - "... mit den Augen geloggt." Wow!!! Ich benötige immer noch einen Kugelschreiber, Stempel oder was weiß ich für ein Hilfsmittel, um meinen Nick zu hinterlassen ...
... und nun kommt es noch besser! Dieser Cacher scheint in eine Eliteschule bei einem anderen Übersinnlichen gegangen zu sein! Denn bereits 14 Tage vor diesem Log kam bei dem selben Cache folgendes Online-Log an:





Diese Cacher sind mir unheimlich! Sind evtl. doch schon Aliens am Werk und zeigen uns mit diesen Methoden, wo "der Hammer hängt"??? Alle Versuche von mir heute, mit meinen Augen ein Stück Papier mit den Hieroglyphen meines Nicknames zu beschriften, sind leider kläglich gescheitert - aber ich übe weiter und hänge mir dann auch bald ein "T5-Banner" in mein Profil; schließlich kann ich dann jeden T5er mal eben ohne Aufwand loggen ... :O)


@TeeJayHH: Danke für den Tipp zu diesen Logeinträgen ...


PS: Der Owner scheint übrigens auch sicher zu sein, dass hier außerirdische Kräfte am Werk sind - jedenfalls scheinen die Namen im Logbuch zu stehen, sonst hätte er wohl die Logs gelöscht ... ;)
PPS: Wer in diesem Post einen Hauch von Ironie findet, darf sie gern für sich behalten!