Bereits vor zwei Jahren war die Bärenfamilie in Skandinavien unterwegs und ich wollte die Erfahrungen niederschreiben - dieses Mal setze ich es auch in die Tat um!
Wir waren zwar nur in 3 von 5 skandinavischen Ländern unterwegs - aber es ist schon deutlich, dass die Versteckarten sich zum Teil ähneln, aber sich auch große Unterschiede feststellen lassen!
Ach so, eine Info noch vorweg: Schweden hat die höchste "Pro-Kopf-Cachedichte" in Europa - und das nicht nur wegen "Halmstad" ... ;o)
Doch nun zu den Eindrücken und Erfahrungen in den drei Ländern - wobei naturgemäß der Schwerpunkt auf unserem Urlaubsland Finnland liegen wird!!!
Dänemark:
Hier haben wir uns zum großen Teil sehr gewundert - die Caches werden hier teilweise in die Gegend gestellt, ohne dass man von "Verstecken" sprechen könnte ...
... aber es gibt eine große Quote von Small, Regular und Large Caches - eine schöne Abwechslung zu den deutschen - teils städtischen - Caches, wo man häufig Micros antrifft!
Fazit: "+" - Einfache Suche und eine vernünftige Cachegröße!!!
Schweden:
Auch hier kann man berichten, dass man eher Small oder Regular Dosen findet! Ebenso wie in Dänemark haben wir wenig Stadtcachen betrieben und wenn - wie in Stockholm - ist es klar, dass dort auch schon mal ein Micro oder Nano dabei ist! Aber auch in Stockholm werden eher Verstecke gewählt, wo dann ein Small oder Regular zu finden ist!
Und sowohl in Schweden als auch in Dänemark bekommt man durch das Geocaching schöne Orte gezeigt und kann sich daran dann hinterher erinnern - eher als an einen Cache an einem Verkehrsschild oder an der Leitplanke wie bei uns bekannt ...
... obwohl ich auch diese "on the way" mitnehme ...
Finnland:
In meinen Augen ist dieses Land - speziell im Bereich des Saimaa-Seengebiets - ein absolutes Traumziel!!! Vor zwei Jahren und auch dieses Mal waren wir hier und hatten unser Ferienhaus - auch Mökky genannt ...
... teilweise sind diese geprägt dadurch, dass es keinen Strom und/oder fließend Wasser gibt! Es mag einigen stressig vorkommen, doch nach spätestens 2 Tagen hat man sich arrangiert und kann mit der tollen Lage an einem ruhigen See seine Erholung voll auskosten! Wir hatten dieses Mal jedoch sowohl Strom als auch fließend Wasser (über eine Pumpe kam Seewasser - also kein Trinkwasser!)
Landschaftlich ist Finnland sehr reizvoll - und bietet viele abgelegene, ruhige Plätze zum Erholen in der Natur direkt am Wasser! Nicht umsonst wird Finnland auch "Land der 1.000 Seen" genannt. Im Gebiet Savonlinna, wo wir dieses Mal unser Ferienhaus hatten, findet man immer wieder Gegenden, wo man abgeschieden die großen Seenlandschaften umringt von Kiefern- und Birkenwäldern genießen kann!
Bezüglich des Geocachings hat diese ungeheuer große Seenlandschaft natürlich einen entscheidenden Nachteil: Man muss schon sehr viele Kilometer zurück legen, bis man wieder in einem Ort ist, wo Geocaches versteckt sind; aber dann wird man in der Regel an sehr schöne Plätze geführt, die man - wie es auch der Sinn unseres Hobbies ist - ansonsten nicht gesehen hätte! Man wäre nicht auf die Idee gekommen, sich so abseits der "normalen" Wege zu bewegen.
Hier einige Eindrücke von Plätzen, die wir mit dem Hobby zu Gesicht bekommen haben:
Die Cachesuche gestaltet sich in Finnland eigentlich ähnlich wie in Deutschland - man kann bei vielen Caches schon von "Standardverstecken" sprechen. Jedoch ist die Quote der Small- und Regular-Caches in den Ortschaften in Finnland spürbar höher als bei uns - in der freien Natur findet man in der Regel keinen Micro; diese sind auf die gut besuchten Orte in den Städten beschränkt - so z.B. an Kirchen und anderen Gebäuden. Aber auch einige tricky gemachte Cachebehälter der Größe Micro gibt es hier zu heben.
Ein Cachebehälter ist mir besonders in Erinnerung geblieben! Dieses war auch der einzige Mystery, den wir in Finnland loggen konnten. Die location war nichts Besonderes - ein Friedhof der Kuscheltiere ... ;-)
... aber der Cache zeichnete sich dadurch aus, dass es ein kleiner Verteilerkasten mit Zahlenschloss war. Wir hatten keine Ahnung, wie man an die Zahlenkombination kommt, also haben wir die Möglichkeiten durchprobiert und konnten das Schloss dann auch öffnen - und dann offenbarte uns, weswegen in der Unter- und Vorderseite ein Loch war. Man hätte durch das vordere Loch eine Angelspule auslösen können, wodurch ein Gewicht mit der eingestanzten Zahlenkombination durch das untere Loch zum Vorschein gekommen wäre - sehr fein gemachter Cache!!!
Ein Highlight der Reise erwartete mich am Tag vor der Abreise aus Finnland! Die Rallye-Weltmeisterschaft gastierte in Finnland und wir haben an zwei Teilabschnitten ganz große fahrerische Klasse der Rallye-Piloten erleben dürfen! Die Strecken führten fast ausnahmslos über Schotterpisten mit vielen Kurven (bis zu 110°!), High-Jumps und vielen S-Kombinationen. Eine eindrucksvolle Atmosphäre bot sich uns: Direkt am Streckenrand feierten die Finnen kleine Familienfeste und ließen sich die dröhnenden Motoren als Hintergrund dazu in die Ohren brummen ...
Ein Beispiel, mit welchem Tempo die Etappen abgefahren werden: Ein Teilabschnitt über 15,5km wurde vom Tagesbesten, Sebastian Loeb, mit einer Zeit von 6:59 Minuten absolviert - das ergibt eine Durchschnittsgeschwindigkeit von sagenhaften 135 km/h!!!
Einige Schnappschüsse von der Rallye möchte ich auch nicht vorenthalten:
Ansonsten kann man zusammen fassen, dass ein Urlaub in Finnland sehr erholsam ist und auch die Cachesuche viel Spaß macht - also: Auf nach Skandinavien und eine tolle Zeit verleben!!!
Noch einige Impressionen von unserer Reise und am Ende noch ein - wie ich finde - sehr schöner Sonnenuntergang:
Landschaftlich ist Finnland sehr reizvoll - und bietet viele abgelegene, ruhige Plätze zum Erholen in der Natur direkt am Wasser! Nicht umsonst wird Finnland auch "Land der 1.000 Seen" genannt. Im Gebiet Savonlinna, wo wir dieses Mal unser Ferienhaus hatten, findet man immer wieder Gegenden, wo man abgeschieden die großen Seenlandschaften umringt von Kiefern- und Birkenwäldern genießen kann!
Bezüglich des Geocachings hat diese ungeheuer große Seenlandschaft natürlich einen entscheidenden Nachteil: Man muss schon sehr viele Kilometer zurück legen, bis man wieder in einem Ort ist, wo Geocaches versteckt sind; aber dann wird man in der Regel an sehr schöne Plätze geführt, die man - wie es auch der Sinn unseres Hobbies ist - ansonsten nicht gesehen hätte! Man wäre nicht auf die Idee gekommen, sich so abseits der "normalen" Wege zu bewegen.
Hier einige Eindrücke von Plätzen, die wir mit dem Hobby zu Gesicht bekommen haben:
Die Cachesuche gestaltet sich in Finnland eigentlich ähnlich wie in Deutschland - man kann bei vielen Caches schon von "Standardverstecken" sprechen. Jedoch ist die Quote der Small- und Regular-Caches in den Ortschaften in Finnland spürbar höher als bei uns - in der freien Natur findet man in der Regel keinen Micro; diese sind auf die gut besuchten Orte in den Städten beschränkt - so z.B. an Kirchen und anderen Gebäuden. Aber auch einige tricky gemachte Cachebehälter der Größe Micro gibt es hier zu heben.
Ein Cachebehälter ist mir besonders in Erinnerung geblieben! Dieses war auch der einzige Mystery, den wir in Finnland loggen konnten. Die location war nichts Besonderes - ein Friedhof der Kuscheltiere ... ;-)
... aber der Cache zeichnete sich dadurch aus, dass es ein kleiner Verteilerkasten mit Zahlenschloss war. Wir hatten keine Ahnung, wie man an die Zahlenkombination kommt, also haben wir die Möglichkeiten durchprobiert und konnten das Schloss dann auch öffnen - und dann offenbarte uns, weswegen in der Unter- und Vorderseite ein Loch war. Man hätte durch das vordere Loch eine Angelspule auslösen können, wodurch ein Gewicht mit der eingestanzten Zahlenkombination durch das untere Loch zum Vorschein gekommen wäre - sehr fein gemachter Cache!!!
Ein Highlight der Reise erwartete mich am Tag vor der Abreise aus Finnland! Die Rallye-Weltmeisterschaft gastierte in Finnland und wir haben an zwei Teilabschnitten ganz große fahrerische Klasse der Rallye-Piloten erleben dürfen! Die Strecken führten fast ausnahmslos über Schotterpisten mit vielen Kurven (bis zu 110°!), High-Jumps und vielen S-Kombinationen. Eine eindrucksvolle Atmosphäre bot sich uns: Direkt am Streckenrand feierten die Finnen kleine Familienfeste und ließen sich die dröhnenden Motoren als Hintergrund dazu in die Ohren brummen ...
Ein Beispiel, mit welchem Tempo die Etappen abgefahren werden: Ein Teilabschnitt über 15,5km wurde vom Tagesbesten, Sebastian Loeb, mit einer Zeit von 6:59 Minuten absolviert - das ergibt eine Durchschnittsgeschwindigkeit von sagenhaften 135 km/h!!!
Einige Schnappschüsse von der Rallye möchte ich auch nicht vorenthalten:
Ansonsten kann man zusammen fassen, dass ein Urlaub in Finnland sehr erholsam ist und auch die Cachesuche viel Spaß macht - also: Auf nach Skandinavien und eine tolle Zeit verleben!!!
Noch einige Impressionen von unserer Reise und am Ende noch ein - wie ich finde - sehr schöner Sonnenuntergang:
"Himmel in Flammen"
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