Dienstag, 24. April 2012

Es geht auch anders!

In letzter Zeit liest man in den diversen Blogs und Foren ja eigentlich nur noch über Negativ-Schlagzeilen und kritische Sichtweisen über unser gemeinsames Hobby!

  • Da werden wie eigentlich jedes Jahr "üblich" Höhlen, Bunker, Stollen u.ä. zu Zeiten aufgesucht, in denen es lt. § 44 BNatSchG (Bundesnaturschutzgesetz) nicht erlaubt ist - Stichwort Fledermausschutz und -missachtung ...
    Quelle: Posts bei "Geocaching, oder die Suche nach der Tupperdose"
  • Hier wird über die Zerstörung der Natur in diversen Formen - von Kletterbäumen (mit und ohne Equipment), Missachtung des Wegegebots in Naturschutzgebieten, Caches an Hängen etc. berichtet ...
    Quelle: Post bei "Geocaching-MS.de"
  • Wiederum in diesem Post wird über das feige, anonyme Bashing berichtet, wenn ein berechtigter SBA-Log geschrieben wird ...
    Quelle: Post bei "Geocaching-MS.de"
  • ... und es gibt diverse andere Posts, bei denen man beim Lesen einfach nur heftig mit dem Kopf schütteln kann - wenn das mal keine Genickstarre gibt!

Aber wie oben geschrieben geht es auch anders! In der Vergangenheit gab es immer mal wieder Caches, die an Orten platziert wurden, die schnell die Aufmerksamkeit der Obrigkeit, der Rennleitung oder anderer Institutionen hervorrief. So war es auch hier, aber ...

Hintergrund: Der Owner hat in gutem Glauben einen kleinen Cache versteckt an einem Ort am Rande des Hamburger Flughafens, an dem es diverse Parkmöglichkeiten und Parkscheinautomaten gibt - und ist von öffentlichem Grund ausgegangen! Hier trifft man häufig auch Leute an, die einem anderen Hobby nachgehen - dem Plane Spotting. Dabei geht es darum verschiedene Flugzeugtypen in unterschiedlichen Start-, Lande- und Durchflugaktionen zu fotografieren. Und die Ausübenden sind irgendwie genauso "Plemplem" wie wir Geocacher!!! Eigentlich eine schöne Idee und ein "passender" Vergleich ... ;-)

Wie gesagt ist der Owner von öffentlichem Grund ausgegangen - bis eine Note des Hamburger Flughafens eintrudelte ...

Wir bitten darum, diesen Cache hier zu entfernen und nicht weiter an der Stelle zu suchen! Der Cache liegt auf dem Betriebsgelände des Hamburger Flughafens und in empfindlicher Nähe zum Sicherheitsbereich. Es kann da bei der Suche vor Ort schnell zu Missverständnissen kommen, die wir uns alle miteinander besser ersparen sollten. Da die Dose offensichtlich schon verschwunden ist, hat möglicherweise schon einer unser aufmerksamen Mitarbeiter zugegriffen. Da wir durchaus einige Mitarbeiter haben, die selber diesem schönen Hobby nachgehen, haben wir grundsätzlich Verständnis für das Hobby an sich, nur gibt es eben Orte die nicht unbedingt zum Cachen einladen sollten - es gibt durchaus andere Orte, die ebenfalls zum Spotten einladen und grundsätzlich risikoloser sind. Wir bitte um Verständnis.

Quelle: Note des Flughafens Hamburg

... und diese Reaktion zeugt von Verständnis und vernünftigen Ansichten und Umgangsformen. Da wird versucht in konstruktiver Art mit dem (unbekannten) Gegenüber zu kommunizieren, was dann auch die nötige und richtige Reaktion hervorrief!

Die Dose ist nun auch entfernt worden.
Hatte mich von der Strasse und dem Bezahlparkplatz davon verleiten lassen, dass dieser Ort öffentlich sei.

Entschuldigung nochmals für die Fehleinschätzung. Werde zukünftig besser aufpassen.
DANKE an die Rechtsabteilung für die freundliche Mitteilung.

Quelle: Archive-Note des Owners

Es ist schön, wenn man auch mal positive Reaktionen mitbekommt, wenn es um Caches an empfindlichen oder kritischen Stellen geht - natürlich muss sich immer der Owner im Vorwege Gedanken bei der Wahl des Verstecks machen und darf sich nicht auf die hoffentlich vernünftige Verhaltensweise der Sucher berufen ...
... diese haben teilweise ja leider jegliche Form von Vernunft abgelegt und scheren sich einen Sch**** um die Umwelt, die uns alle angehen sollte!!! Dass das auf die normal agierende Community abfärbt ist den schwarzen Schafen unter uns natürlich vollkommen egal ...

Aber das geschilderte Beispiel ist ein schöner Anlass, auf eine Umkehr zu normalen Verhaltensweisen hoffen zu dürfen!!! Wenn es auch ob der vielen Beispiele eine minimale Hoffnung ist ...

Ich hoffe, dass auch einige diese Zeilen lesen, die eher "gedankenlos" dem Hobby nachgehen - es geht um sehr viel mehr als nur die "Tupperdose irgendwo im Wald" ...

Montag, 23. April 2012

R.I.P. Hartwig

Es war einer der grandiosesten und unvergesslichsten Erlebnisse - und gern denke ich an einen genialen Abend in den Wäldern nahe Lüneburg zurück! Und nun kam das - leider - unrühmliche Ende eines fantastischen und herausragenden Caches ... SCHADE!!!

In den letzten Wochen hat sich insgesamt leider einiges zugespitzt und die Lager waren gespalten - aber gingen fair miteinander um! Auf der einen Seite die Owner, die natürlich aufgrund der "Nachfrage" ein gewissen Interesse hatten, den Cache am Leben zu halten - auf der anderen Seite die örtliche Jägerschaft, die in der jüngsten Vergangenheit häufiger Probleme mit Cacherudeln hatten ...

Es ist einfach nicht mehr zu steuern und führt weiterhin, wie mir grad über e-mail mitgeteilt wurde, dazu, dass sich 15 Personen nachts im Wald bewegen.
Zitat aus der zweiten Note des Jägers
Und das obwohl die Owner von vornherein von sich aus ausdrücklich hingewiesen haben:
Großrudelcachen schadet dem "Butcher" ...
Zitat aus dem Listing
Wenn man dann verschiedenste Reaktionen, Logs, Notes und SBA-Logs liest fragt man sich natürlich, was sich manche Cacher denken - ich sage es mal so: Die denken überhaupt nicht - wahrscheinlich haben sie ihr Hirn nach der Grundschule bei der Lehrerin abgegeben ...

Hier einige Auszüge aus Logs, die diesen Gedanken irgendwie nur untermauern können - wobei ich hier bereits betonen möchte, dass es sich natürlich ausschließlich um meine subjektive Auswahl handelt!
...ich war zweimal vor Ort - jedesmal habe ich andere Teams mit Flagscheinwerfer, mit Auto (!!!) und in großen Gruppen im Wald gesehen....ich finde das respektlos und unangebacht.

Das nachfolgende Rudelcachen war nicht nur kontraproduktiv, sondern peinlich und vernünftigen Menschen unwürdig.

Als XXL Cachingteam sind wir gestartet und wurden dann noch 3 mehr ...

... konnten unsere Pole-Position nur mit Mühe gegen andere Cacher verteidigen, die (vermutlich) ohne Anmeldung angereist sind (Hey, wozu gibt es Regeln?!)

Rudelcachen bei "zum Glück nur Halbmond"! und sollte er im Archiv landen, egal er ist fertig - "nach mir die Sintflut!"...

Um ehrlich zu sein, war es uns auch zu voll mit zuvielen Funzeln in der Nacht.
Dies ist nur eine selektive Auswahl der Kommentare, bei denen man schon mit dem Kopf schütteln muss - und da es insgesamt noch so einige weitere gibt, hätte ich sicher in kurzer Zeit eine Genickstarre!!! Um es deutlich zu sagen ist die o.g. Auswahl ein Auzug aus Fundlogs und (ungläubigen) Logs von Cachern, die das Treiben beobachtet haben.

Die Owner haben in meinen Augen alles menschenmögliche getan, damit die Suche in geordneten Bahnen bleibt - ich habe keine Ahnung ob es einen Kontakt mit dem Jäger gegeben hat, der sich mit zwei verständnisvollen Notes zu Wort gemeldet hatte, aber das ist auch die Sache der Owner!
Letztlich ist der unmögliche Überfall auf das Waldstück, in dem Hartwig sein "zu Hause" hatte, den Cachern geschuldet, die sich keine Gedanken um die Umwelt im Allgemeinen machen - "upps, der Cache soll geschlossen werden - da müssen wir alle möglichen Cacher zusammentrommeln, die den auch noch gemacht haben wollen ..." So kommt es natürlich dazu, dass bis zu 15-17 Cacher einfallen und die Nacht zum Tag machen!

Es wäre insgesamt sicher möglich gewesen mit der Jägerschaft einen Kompromiss zu finden ...
Durch das Nachtcaching besonders bei Mondlicht machen schon 2 oder 3 Leute die Jagd auf Wildschweine unmöglich und Sie gefährden sich selbst erheblich und das jede Nacht. Aber es sind ja nicht nur 2 oder 3 Personen sondern so ca. 15 bis 17 Personen z.B. 6. und 8. April 2012. Wenn ich dann noch ortsansässige nachts im Wald bei Vollmond treffe ( wo doch geschrieben steht "nicht bei Vollmond" ) fällt mir da nichts mehr zu ein nicht wahr Manfred ! Die entsprechenden Grundbesitzer haben mir eine Vollmacht ausgestellt, dass Verstecken und suchen auf derem Grund und Boden zu verbieten. Ich werde mit dem Owner vor Ort über den Konflikt sprechen und vielleicht können wir eine Lösung finden.
Zitat aus der ersten Note des Jägers
Hier war ja schon eine Kompromissbereitschaft und ein Lösungswille erkennbar - besonders im von mir gefetteten Satz - aber dass nach den danach folgenden Rudelaufläufen irgendwie die Bereitschaft gen Null sank - und das wahrscheinlich auch auf Seiten der Owner - dürfte nicht allzu schwer zu verstehen sein!!! Aber leider ist das nicht allen zu vermitteln! Und der Egoismus ist da eine größere Triebfeder ...

So möchte ich mich nun (wahrscheinlich) für immer von "Hartwig by night" verabschieden - und JoFrie und Team Bullenherde für eine richtig geniale Erfahrung danken!!! Ich hoffe es ist OK, wenn ich Euer Hintergrundbild hier als "letzte Erinnerung" mit einstelle ...


R.I.P.!!!

Sonntag, 25. März 2012

Entfernungsskala auf GC.com-Karten

Mit den Änderungen in den Geocaching-Karten auf GC.com ist neben der Satellitensicht von Google Maps auch die Entfernungsskala verschwunden. Diese war immer eine schöne Hilfe zum Abschätzen der Entfernungen von Caches - auch um z.B. im Vorwege beim Verstecken neuer Caches abzuschätzen, ob es einen Entfernungskonflikt geben könnte.

Dank der User gibt es nun ein Greasemonkey-Skript, mit dem die Entfernungsskala wieder auf den Karten angezeigt wird. Einfach auf dieser Seite das Skript installieren und man hat den gewohnten "Standard" wieder auf den Karten. Natürlich muss dafür Greasemonkey aktiviert sein ... ;-)

Danke für den Tipp an benebelter!

Mittwoch, 21. März 2012

Ein toller Tag!

Irgendwie ging es zum "Schluss" recht schnell - ein paar After-Work-Cache-Touren, ein wenig hier und da cachen und noch eine ausgiebige und sehr entspannte Runde mit Sobo - und plötzlich stand ein besonderes Jubiläum auf dem Programm ...

10.000 Funde - oder "10K-Jubiläum"!!!



Die Zeit rast irgendwie auch beim Geocachen extrem - allerdings geht es mir so, dass ich manchmal in meine früheren Funde schaue und denke, dass diese schon halbe Ewigkeiten her sein müssen - aber dann doch noch nicht so lang zurück liegen!

Rückblende: 07.04.2005 - ca. 10:30 Uhr
Mein heutiger Schwager hatte bei einem Familientreffen in Franken - genauer: Marktschorgast - ein komisches Teil mitgebracht ...
... "... und was macht das Dingens?" war eine Frage an ihn. Er erklärte mir die Sache mit den Satelliten und der abgestellten Verzerrung und den veröffentlichten Koordinaten auf Geo...-was? "Ge-o-ca-ching-[Punkt]-com ..." - "Aha, und was ist das für eine Sache?" fragte ich. "Nun, Geocaching ist eine Art satellitengestützte Schatzsuche, bei der Du mit Koordinaten auf der Erde Verstecke suchst und dann kleine Dosen z.B. im Wald findest, in dem Dinge zum tauschen vorhanden sind und Du Dich in ein kleines Buch - das Logbuch - einträgst und damit dokumentierst, dass Du das Versteck gefunden hast!" So - oder so ähnlich - war die Erklärung meines Schwagers bei meinem ersten selbst gefundenen Geocache - das war beim Cache "Schiefe Ebene"! Ein toller Multi an einer interessanten Eisenbahnstrecke in Marktschorgast, der auch heute noch aktiv ist und mich so immer noch an meine Anfänge erinnert!

Seit diesem ersten Fund hat sich einiges getan und ich habe sehr viele nette Leute kennengelernt und habe bis heute sehr viel Spaß an diesem "Spiel"! Und für mich ist das schöne daran, dass es so viele Facetten gibt, die es meistens auch lohnt selbst einmal probiert zu haben.

Und dass es mit der Zeit auch diverse Spielarten gibt, die einigen Cachern - insbesondere den "alten Hasen" - nicht gefallen, ist in meinen Augen normal! Und es gibt immer mal wieder Funde, bei denen man innerlich denkt: 'Warum ist die Dose denn bloß hier versteckt?' Klar, das kommt vor - das kam aber auch schon in meinen Anfangszeiten vor! Auch damals waren Filmdosen lieblos irgendwo in Wald, Feld oder Flur versteckt - und das auch von den "alten Hasen" ...
... in solchen Fällen muss man im Log auf diesen Umstand einfach hinweisen! Und das möglichst mit sachlicher Kritik - denn auch die Kommunikation hat sich teilweise grundlegend geändert! Leider ...
Ich denke, es bringt nichts, wenn man einem Owner verbal in die Fr**** schlägt oder ein nichtssagendes "+1" loggt (oder was es sonst noch gibt, bis hin zu beleidigenden Mails) - wenn man etwas zu bemängeln hat, dann kann man das doch einfach sachlich im Log schildern und ggf. Verbesserungsvorschläge machen! Aber dieser Ausflug in die heutige "Logetikette" soll hier nicht Hauptthema werden ...

... denn ich habe mich einfach tierisch über meinen 10.000sten Fund am letzten Wochenende gefreut - zudem dieser ein richtig knackiger, kniffliger und dabei interessanter Ratehaken gewesen ist! Dieser hat mich fast zur Verzweiflung getrieben und mir die eine oder andere Stunde Schlaf geraubt! Aber er war es wert, denn neben dem Rätsel war auch die Dose richtig toll gemacht, wenn auch nicht ganz so einfach zu heben...
... aber ich hatte glücklicherweise eine "lebende Hebehilfe" dabei, die mich sehr tatkräftig unterstützt hat! Danke, Hannah!!! Und anschließend gab es noch ein kleines, feines Bonbon obendrauf! Darüber habe ich mich als Coin-Liebhaber mindestens genauso gefreut wie über das Erreichen des einmaligen Meilensteines und den tollen Cache! Herzlichen Dank dafür!!!

Anschließend wurde noch ein wenig mit Cacherfreunden angestoßen, sehr nett geklönt und ein kleines Picknick gemacht! Dass es "umwerfend" werden würde konnte ich nicht ahnen - ich hoffe, dass alles wieder OK ist!!! (Insider) So wurde aus diesem Fund ein kleines, feines "Event", das mir und den anderen sehr viel Spaß gemacht hat! Und das ist auch das schöne an unserem Hobby: Man lernt mit der Zeit viele Leute kennen, mit denen man beim Hobby eine Menge Spaß und klasse Unterhaltung haben kann! Und das ist auch eine Sache, die mir daran viel Freude bereitet!

Nun muss ich mir erst einmal "neue Ziele" überlegen - aber ich werde es wohl so handhaben wie bisher: Einfach schauen, was es so in der Nähe zu finden gibt, immer mal wieder kleine oder große Highlights ansteuern und einfach Spaß an diesem Hobby haben!

Und zu guter Letzt eine Aussage eines Cacherfreundes, die ich voll unterschreiben kann:

"Jeder soll das Spiel spielen, wie er es spielen möchte!" 
Wie wahr ...

Dienstag, 6. März 2012

GC.com-Karten noch besser!

Wieder einmal durch einen Tipp von The_Tom kann ich nun diverse Karten auf den "Geocaching.com-Karten" noch besser und effektiver anzeigen lassen. Ab sofort ist es mit einer aktualisierten Version des Greasemonkey-Scripts möglich, auch die Hybrid-Funktionen - also Satelliten-Sicht und Straßen- und Ortsbezeichnungen anzeigen zu lassen!

Das sieht dann z.B. mit Google Maps im Hybrid-Modus für einen Beispielausschnitt in Hamburg folgendermaßen aus:


Dazu ist natürlich noch ein wenig Aktivität zu erfüllen - nämlich das aktualisierte Greasemonkey-Script zu installieren und schon kann man seine Umgebung wieder wie gewohnt auf den Caching-Seiten anschauen und sich ein Bild von der Lage eines Caches machen!

Schön, dass sich findige Köpfe in unseren Reihen so tolle Erweiterungen ausdenken und es auch hinbekommen, dieses umzusetzen! Ich würde daran hoffnungslos scheitern ... ;-)

Danke auch erneut an The_Tom für den formidablen Tipp!!!

Freitag, 17. Februar 2012

Ihr wollt die Satellitensicht auf Geocaching Maps zurück?

Soeben habe ich einen tollen Tipp erhalten, der es wieder ermöglicht die Satellitensicht von Google Maps auf der Geocaching Map zu bekommen!!!

Es gibt mittlerweile ein Greasmonkey-Script, das es ermöglicht bei der Kartenauswahl oben rechts auf der Geocaching Map die altbekannte und -bewährte Google Map inkl. der Satellitensicht wieder auswählen zu können! Einzige Voraussetzung: Ihr nutzt Mozilla Firefox inkl. Greasemonkey!

Hier ist der Link auf dieses Script: bitte klicken

Vielen Dank an The_Tom für den Tipp und noch wichtiger: Ein großes Dankeschön an kloverberg für dieses sehr interessante Script!!! ;)

Donnerstag, 16. Februar 2012

Etwas gewöhnungsbedürftig ...

... aber insgesamt doch viel übersichtlicher ist die neue Geocaching Map, die Groundspeak mit dem letzten Seitenupdate implementiert hat! Man hat gleich einen besseren Blick auf die Straßen und kann sich anhand der Lage des Cache-Symbols ein Bild davon machen, wo dieser Cache liegt.

Ein beispielhafter Ausschnitt für Hamburg sieht nun so aus:



Selbstverständlich kann der Ausschnitt hier auch angepasst werden und man erhält einen größeren oder detaillierteren Blick auf die Karte.

Neu ist an der Geocaching Map auch, dass verschiedene Kartenanbieter gewählt werden können. Wandert man mit dem Cursor über das kleine Symbol in der oberen rechten Ecke


hat man die Auswahl zwischen den folgenden Kartentypen:



Beispielhaft habe ich hier einmal die Karten "CloudeMade" und "OpenStreetMap" mit dem gleichen Ausschnitt wie oben kopiert - sieht auch sehr detailliert aus und hilft bei der Orientierung!



Schön ist, dass Groundspeak verschiedene Kartentypen zur Auswahl stellt - es gibt ja schon einige Geocacher, die gern mit OpenStreetMap arbeiten und sich so wahrscheinlich mit der Kartenansicht ein wenig "heimischer" fühlen dürften.

Die bisherigen Funktionen der Filterung von Caches, Einbindung eigener Pocket-Queries und Generierung einer neuen Pocket-Query aus der Kartenansicht ist geblieben und macht die Suche damit weiter recht problemlos. 
Eine weitere neue Funktion ist "Find my location" (oben links auf der Karte) ...
... damit kann man über den Internetdienst "Geolocation" die Karte auf den ungefähren aktuellen Standort aktualisieren. Da dies etwas umfangreicher ist poste ich hier mal einen Link auf die Geolokalisierung in Firefox. Weitere Informationen findet Ihr dort!

Insgesamt gesehen eine schöne Neuerung, die Groundspeak da implementiert hat!


Edit: Aber wie immer hat diese Änderung wieder einmal auch eine andere Seite! Leider wurde die Möglichkeit entfernt, die Geocaching Map auch mit einer Satellitensicht aufzurufen - das ist ein "Verlust", der sehr ärgerlich ist! Und wie aus den Kommentaren ersichtlich, ist aktuell die Nutzung von c:geo nicht möglich - eine Funktion, die ich als "Nicht-iPhone-Nutzer" nicht kannte ...

Man kann es wie im ersten Kommentar beschreiben: Zwar ist der erste Blick positiv, jedoch sind die Auswirkungen dann doch in gewisser Weise eine Verschlimmbesserung! Ich hoffe, dass Groundspeak da insbesondere bezüglich der Satellitensicht und der Funktionalität in c:geo etwas unternimmt!

Wie ich nun in diesem Blogeintrag gelesen habe, hat die Beendigung der Nutzung von Google Maps einen sehr entscheidenden Hintergrund! Einfach mal dort reinschauen und nachlesen.

Dienstag, 24. Januar 2012

Cache-Zerstörung der miesen Art!

Unser Hobby treibt manchmal ja merkwürdige Blüten! Da werden Cachebehälter geklaut, Stationen mutwillig zerstört oder sabotiert, Hinweise von Multi-Caches unleserlich gemacht oder auch schon mal in einen Cachebehälter gesch***** ...
... und diese Liste kann man um viele andere Zerstörungen, Verwüstungen und sonstige Aktionen fortführen!

Doch hier war ein echter "Profi" am Werk!!!

Eigentlich ein richtig schöner und einfach zu machender Cache - eine schicke Idee, eine Segeltonne als Büchertauschbörse zu nutzen. Erstens ein richtig schöner Large, sehr haltbar und dazu noch wasserdicht!

Kein Wunder also, dass sich der Owner über einen Kommentar in einem Fundlog wunderte:
Aber dieses Erdloch war feucht. Und darin lagen ein paar Plastiktüten mit den Büchern. Wir haben nur kurz geloggt ...
Quelle: Fundlog
Also wurde eine ungeplante Cachewartung eingelegt, die Unglaubliches zu Tage förderte. Der Cachebehälter war "sauber" geköpft worden - sieht aus, als wenn jemand mit einer Flex dort "Hand angelegt" hat.

Also Leute, so öffnet man eine Segeltonne nicht:


Der Fall sieht ganz klar nach Sabotage aus - ein Muggel würde sich sicher nicht die Mühe machen, so eine Tonne so zu zerstören und alles andere inkl. Logbuch und Büchern vor Ort zu lassen! Da wäre die komplette Tonne verschwunden ...

Ich frage mich echt, was manch Idiot dazu treibt, anderer Eigentum so zu zerstören! Das hat mit dem Spaß, den unser Hobby bereiten soll, nichts mehr zu tun!!! Schön wäre es, wenn man so einen Spinner auf frischer Tat ertappen könnte!

Vielen Dank an Mogadil für den Tipp und die Erlaubnis für diesen Post!

Quelle: Cachelisting

Dienstag, 17. Januar 2012

Seattle beglückt uns mal wieder ...

... mit einer Funktion, deren Sinnhaftigkeit ich aktuell nicht so ganz nachvollziehen kann!

Recently Viewed Geocaches

Also eine Auflistung der Geocaches, die ich mir in jüngster Zeit mal angeschaut habe und - im Normalfall - entweder nach einer Notification darauf aufmerksam wurde, einen Cache von der Watchlist mal wieder "unter die Lupe" genommen habe (z.B. um ein angefangenes Rätsel weiter zu lösen) oder weil ich ein - meistens - Fundlog zu einem Cache schreiben möchte.

Das Ganze sieht dann im "Quick-View-Modus" so aus:


Nun stellt sich mir die Frage, was denn passiert, wenn ich all die o.g. Aktionen teilweise auch kreuzweise ausführe? Wenn ich also eine Notification eines Mysteries bekomme, mir das Listing anschaue, zwischendrin irgendwelche Fundlogs schreibe und dann wieder das Rätsel angehe ...
... tauchen die ganzen Besuche der Listings dann auf der ersten Seite meines "Quick View" auf?
Was ist dann noch daran ein Quick View??? Wie reagieren die Server auf die vielen verschiedenen Zugriffe auf diverseste Listings?

Ich erinnere mich an viele Diskussionen, dass u.a. das Hochladen von Fotos bereits die Server in Seattle ziemlich belasten.  Zum anderen finde ich es ein wenig "doppelt gemoppelt", dass neben Watchlist, Bookmarks, Nearest Caches nun auch diese Funktion eingeführt wurde. Mal abgesehen davon, dass ich durch die Nutzung von GSAK solch eine Funktion eher nicht benötige - bzw. den Sinn (noch) nicht erkenne! Aber vielleicht stelle ich ja mit der Zeit für mich doch einen Nutzen fest - und allen, die diese Funktion positiv sehen sei gesagt: Ich will mit diesem Post keine allgemeine Kritik äußern, nur meine erste Irritation kund tun ... ;-)


Edit: OK, ich habe noch ein wenig geklickt und damit festgestellt, dass nur die letzten 5 Caches in der ersten Übersicht angezeigt werden - aber ein Klick auf "View All" führt natürlich weiter ... ;-)
 

Mittwoch, 4. Januar 2012

Thriller goes Geocaching ...

Was man nicht beim Stöbern in den welt-weiten-webseiten so finden kann ...
... so hält unser "ach so verborgenes" Spiel nun auch Einzug in die Literatur! Also, nicht nur in irgendwelche Ratgeber oder Erfahrungsschriften von involvierten und infizierten Mitcachern ...

Nun werden auch Thriller veröffentlicht, die auf dem Prinzip unserer Suche mittels Koordinaten aufbauen - ein ähnliches Thema hatten wir ja auch schon bei einer Abendserie auf SAT.1: "Der letzte Bulle"

Gestoßen bin ich auf das Werk "FÜNF" von Ursula Poznanski:
Eine Frau liegt tot auf einer Kuhweide. Ermordet. Auf ihren Fußsohlen: eintätowierte Koordinaten. An der bezeichneten Stelle wartet ein grausiger Fund: eine Hand, in Plastikfolie eingeschweißt, und ein Rätsel, dessen Lösung zu einer Box mit einem weiteren abgetrennten Körperteil führt.
Gelesen habe ich das Werk nicht - ich bin keine wirkliche Leseratte! Aber vielleicht sollte ich doch einmal reinschnuppern ...
Wenn jemand mal ein wenig mehr lesen möchte, bevor das Buch gekauft wird, der kann ja mal eine kleine Leseprobe nehmen:

"'Klingt ganz, als hätte er das hier extra für uns versteckt', sagte Florin langsam. Er faltete den Zettel zusammen und ließ ihn in eine Plastiktüte gleiten. Beide starrten auf die Frischhaltebox und das Ding, das darin auf sie wartete, eingeschlagen in ein Küchenhandtuch. Dann griff Florin zu. (…)

Eine Fälschung, dachte sie im ersten Moment. Eine Halloween-Attrappe, in Originalverpackung. Ihr Magen war schneller als ihr Kopf. (…) 'Scheiße', flüsterte Florin. 'Ist die wirklich echt?', fragte Beatrice. Florin atmete tief und schluckte. 'Ja. Siehst du die ausgefransten Wundränder? Ich bin kein Gerichtsmediziner, aber … das sieht mir nach den Spuren einer Säge aus.' In einem lang trainierten Reflex unterdrückte Beatrice ihre Fantasie und bemühte sich um einen nüchternen Blick. Eine Hand. Männlich. Abgetrennt knapp unterhalb des Knöchels."

Vielleicht gibt es ja jemanden, der das Buch einmal liest - und kann mir und anderen hier eine "Empfehlung" für den Thriller abgeben. Ich wäre an einer Rückmeldung jedenfalls sehr interessiert!